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Strabo: Inkunabel: De Situ Orbis - Geographica, libri XVI

1. Marcinelli-Edition Venedig, Johannes Rubeus Vercellensis
1494
332 Seiten
Strabo – De Situ Orbis
Geographica, libri XVI
24.04.1494
Venedig, Johannes Rubeus Vercellensis

aus dem Griechischen übersetzt von Guarinus Veronensis und Gregorius Tiphernas, editiert von Antonius Mancinellus


Mit Widmungsbrief an Papst Paulus II. von Johannes Andreas de Buxis.
Mit Widmungsbrief an Papst Nicolaus V. und -vorrede an Jacobus Antonius Marcellus von Guarinus Veronensis
Widmungsbrief an Justinus Carosius von Antonius Mancinellus, datiert: Venetiis quinto nonas Maias.M.cccc.xciiii

1. Marcinelli-Edition

mit Tabula und gedruckten Marginalen
einspaltig, 61 Linien
1 Holzschnitt-Initialie auf v8verso
-i ii iii-8 -v vi vii viii-8 a--r6 ?6 s--z6 &6 ; 166 Blatt, 332 Seiten
Lombarden in schwarz, teilweise (am Anfang des Buches) ausgeführt

neu gebunden, ca 19 Jhdt. Marmorierter Karton, Buchrücken aus Pergament, Buchrücken von Hand beschriftet (oben Autor und Titel, unten Jahr), Schnitt-Längsseite ebenfalls beschriftet (STRABO), Einband etwas abgerieben, Schnitt verfärbt und fleckig, Seiten vergilbt, fingerfleckig, mit handschriftlichen Notizen, einige Buchwurmlöcher mit minimalem Textverlust, einige Seiten am Rand restauriert (ohne Textverlust), Vorsatzblätter erneuert, die ersten Seiten stärker ramponiert, generell alte Feuchtigkeitsflecken im Randbereich, ansonsten in gutem antiquarischem Zustand

Titelblatt, 15 Bl. Tabula, am letzte verso Widmung von Mancillenus, 2. Titelblatt, 3 Blatt Widmungen, z6 verso bestempelt (Dr. L. Oster, Konstanz) Kollophon z6 recto

GW M44098. Goff S-797. HC 15090*. Klebs 935.5. Pell Ms 10796. BN-Inc S-474. Aquilon 627. Arnoult 1365. Torchet 868. Polain (B) 3626. IDL 4235. IBE 2330. IGI 9175. IBP 5126. Sajó-Soltész 3149. Sallander 1962. Madsen 3792. Lökkös (Cat BPU) 409. Voull (B) 4236. Hubay (Augsburg) 1947. Hubay (Eichstätt) 959. Sack (Freiburg) 3297. Walsh 2222. Sheppard 4124. Rhodes (Oxford Colleges) 1645. Pr 5135. BMC V 418. BSB-Ink S-598

Strabo (etwa 63 v. Chr. - 23 n. Chr.), („der Schielende“), war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber und Geograph. Über Strabons Leben ist wenig bekannt. Er verfasste die „Geschichtlichen Anmerkungen“(Historika Hypomn?mata, 43 Bücher), die als Fortsetzung des Werkes des Polybios gedacht war und uns nur in wenigen Bruchstücken erhalten ist. Danach verfasste er eine als ergänzend zum Geschichtswerk konzipierte 17-bändige „Geographie“ (Ge???af???, Geôgraphiká), die bis auf einige fehlende Teile des Buches VII überliefert ist. Sein Ziel war es dabei erklärtermaßen, ein für einen möglichst weiten Leserkreis leicht verständliches und gut lesbares, nichtsdestoweniger aber informatives Werk zu schaffen. Da er für sein Werk auch verschiedene frühere Texte (teils aus mehreren Jahrhunderten) verwendet, und eingehende Kenntnisse über die römischen Rechtssysteme in verschiedenen Städten und Gebieten besitzt, gilt er auch als wertvolle Quelle hinsichtlich des Beginns und Verlaufs der allmählichen Romanisierung Galliens und der Iberischen Halbinsel. So berichtet er vor allem in den Büchern III und IV von der im Gefolge der Akkulturation einzelner Gesellschaftsschichten erfolgten Herausbildung einer neuen Lebenskultur in diesen Gebieten. Er beschreibt auch die klassischen sieben Weltwunder und liefert unter anderem eine Beschreibung Babylons.

Quelle: Wikipedia

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